Mitgliederversammlung Prenzlauer Berg findet statt

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14/11/2014 von bmgwatch

Nachdem der erste Versuch der Bezirksgruppe Prenzlauer Berg, im Oktober eine Delegiertenwahl durchzuführen, vom Vorstand der BMG e.V. und MieterEcho sabotiert wurde, hat die Bezirksgruppe Prenzlauer Berg erreicht, dass die Mitgliederversammlung im MieterEcho veröffentlicht und die Mitglieder dieses Bezirks persönlich eingeladen wurden.

Die Mitgliederversammlung und die Wahl der Delegierten für den Bezirk Prenzlauer Berg findet am 19. November 2014, um 19.30 Uhr in den Räumen des Abenteuerspielplatzes in der Kollwitzstr. 37, 10435 Berlin statt.

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10 Kommentare zu “Mitgliederversammlung Prenzlauer Berg findet statt

  1. Mitglied aus Wedding sagt:

    Hahaha, das ist jetzt so irre wie die Behauptung, Carola Handwerg und Henrik Solf hätten nach 17 Jahren Tätigkeit in der BMG einen Stalinismus im Vorstand entdeckt bei dem sie sich aber gleichzeitig selbst sehr lange wohlgefühlt und ihre Mietrechtspraxis aufbauen konnten ohne auch nur ein bisschen was von den „undemokratischen“ Zuständen zu bemerken.

    Leute ihr desavouiert Euch: wenn das Sabotage gewesen wäre, warum hat der Vorstand nicht einfach wieder sabotiert? Ist doch nicht die Wahrheit und das wisst ihr auch.

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    • noch jemand sagt:

      Wahrscheinlich ist das wie bei einer Ehe: Manchmal merkt man erst nach Jahren, was für ein Arschloch man da geheiratet hat.

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  2. Leonid Trotzki sagt:

    Sehr gute Arbeit Genossinnen und Genossen. Konnte denn eine antistalinistische Aktion platziert werden? Was waren eure Parolen? Konnten Carola Handwerk und Hendrick Solf heroisch gegen die undemokratische Brut des BMG Vorstands bestehen? Ohne die Anwälte sind wir alle verloren.

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    • BMG Troll sagt:

      Danke der Nachfrage. Die Versammlung ist super gelaufen. Wir freuen uns!

      Warum ist eigentlich Dirk Linder mitten in der Diskussion gegangen? Nur weil ihm BMGwatch nicht gefällt? Oder lag es daran, dass die Mitgliederversammlung der Mietergemeinschaft seinen Vortrag über die ADAC langweilig fand?

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  3. bmgee sagt:

    Danke für die Veranstaltung. Ich bin seit mehreren Jahren Mitglied aber erst an diesem Abend habe ich vom System aus Delegierten und Wahlen durch die Mitglieder gehört. Die Aussagen und das Verhalten vom Vorstand waren alles andere als überzeugend.

    Herr Solf thematisierte auch kurz den intransparenten Haushalt des Vereins. Ich würde mich freuen darüber weitere Info auf BMGwatch zu lesen.

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  4. Karl Dall sagt:

    Du, bmgee, lass mal, das ist dem Solf, der viel länger als du in der Mietergemeinschaft war, auch erst vor kurzem aufgefallen. Zwei Dekaden soll er nahezu für die Berliner Mietergemeinschaft tätig gewesen sein und dann ist ihm offenbar die Satzung aus der Schublade gefallen.

    Und gleichermaßen musste er nach über 10 Jahren feststellen, dass der Verein, der ihn praktisch zum Mietrechtsstar in Prenzlauer Berg machte und ohne den er es nie geworden wäre, eigentlich ein politisch fragwürdiger Haufen (Achtung Stalinismus!) ist, während er mit dem Rechtsnachfolger der stalinistischen SED weniger Berührungsprobleme hat … eine wirklich sehr überzeugende Story…

    Ein Machtkampf findet hier statt, sonst nichts. Nur, dass keiner das mal einfach nur sagt. Da müssen dann immer die hohen Werte der Linken herhalten: Demokratie, Antistalinismus, Antiautoritarismus, Transparenz…und immer sind die anderen die Verräter. Öde. Zumal keiner der BG PrenzlBerg Berührungsängste mit Autoritarismus haben, sie bemühen ja bereits die deutsche Justiz, die seit 150 Jahren nur Gutes leistete, um ihren Machtkampf zu gewinnen.

    bmgee: Bist du eigentlich mal durch den instransparenten Haushalt des Vereins schlecht beraten worden?

    Grüße!

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    • bmgee sagt:

      Danke für die andere Perspektive auf den ganzen Trubel. Aber …

      Auch wenn Herr Solf lange keine Probleme mit der Satzung/Vorstand hatte, ist die Kritik daran evl. nicht unbegründet. Und sie kommt ja nicht nur von ihm allein. Da mir aber die kompletten Hintergründe und Interna nicht bekannt sind, kann ich mir keine abschließende Meinung zu den Vorwürfen bilden.

      Ich musste die BMG Beratung bisher nur einmal in Anspruch nehmen (lief sehr gut). Das bedeutet aber nicht, das mir der Umgang mit Mitgliedsbeiträgen egal ist. Ich möchte eine aktive und kompetente Mieterlobby in Berlin. Und nach den jetzigen Querelen zweifel ich daran, ob die BMG diese Rolle erfüllt.

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  5. Marie sagt:

    Und ich dachte, die Anwälte würden beraten, nicht die verschwundenen Mitgliedsbeiträge.

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  6. Karl Dall sagt:

    Eben, Marie. So what does it matter with the budgeting for our members?

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  7. Paul sagt:

    @Karl Dall:
    Du verwechselst da was.

    Bei einem Versicherungsunternehmen wäre ein intransparenter Haushalt theoretisch hinzunehmen, je nach Rechtsform und Sitz des Unternehmens (praktisch oft nicht – jede Aktiengesellschaft muss über ihr Haushalten Rechenschaft ablegen). Hauptsache, der Service stimmt.

    Die Mietergemeinschaft ist aber keine Firma, von dem die Mitglieder lediglich Beratung und Rechtsschutz in Mietsachen kaufen. Sie ist Interessenvertretung von Mieter*innen, politische Organisation und demokratischer Verein.

    Sie „gehört“ den Mitgliedern. Nicht dem Vorstand.

    Natürlich haben Mitglieder in einem eingetragenen Verein ein Auskunftrecht bezüglich des Haushalts. Genauso wie der Vorstand natürlich demokratisch legitimiert sein müsste.

    Ich kenne viele Vereine und der Haushaltsplan wie auch die Jahresendabrechnung waren immer (selbstverständlich) öffentlich.

    Wenn der selbsternannte „Vorstand“ nix zu verbergen hätte, warum dann überhaupt so ein Geheimnis um den Haushalt machen?

    Fragt sich: der Paul

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